Mittwoch, 27. Juli 2016

Warum Langzeitstillen gar kein Langzeitstillen ist und warum Toleranz mehr Beachtung bekommen sollte.


Liebe Mamas, liebe Papas und alle anderen, die es hierher verschlagen hat!


Ich weiss, einige warten bereits sehnlichst auf den Artikel über unseren Sardinien-Urlaub, um ihren eigenen Jahresurlaub für das kommende Jahr zu planen. ;-) Vorab muss ich allerdings etwas einschieben. Eine wahre Herzenssache. Wenngleich es mir nicht leicht fällt, werde ich versuchen, nicht all zu weit auszuschweifen, damit auch jeder ausreichend Zeit findet, bis zum Ende zu lesen. ;-) 

Ich bin ein absoluter Still-Befürworter. 

Schon jetzt fühlen sich die ersten Mamas, die ihr Baby mit dem Fläschchen füttern vermutlich schon fast angegriffen. Zumindest würden sie schon damit beginnen, sich zu rechtfertigen. Braucht ihr nicht. Für mich nicht.

Ich, und das sollten sich ganz viele zu Herzen nehmen und ebenso umsetzen, bin ein absolut toleranter Mensch, was Kindeserziehung angeht. Sollte das nicht selbstverständlich sein? Ich habe eine Freundin, die schon während der Schwangerschaft gesagt hat, sie möchte nicht stillen. Ich habe eine Freundin, die mit einem Wunschkaiserschnitt entbunden hat. Auch habe ich eine Freundin, die ihr Baby schon sehr, sehr früh im eigenen Zimmer schlafen ließ. Keine von ihnen habe ich deswegen weniger gern um mich herum. Natürlich reden wir darüber und natürlich, da bin ich auch ganz ehrlich, versuche ich sie schon mal mit sachlichen und emotionalen Argumenten, von einer anderen Richtung zu überzeugen. Allerdings ohne Bewertung ihrer Handhabung und am Ende entscheidet ohnehin jede Mama über ihren Körper und ihr Baby. Natürlich gemeinsam mit dem Papa. 

Was mich dazu gebracht hat, diesen Artikel zu schreiben, war ein kurzzeitiger Aufenthalt in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Um es ganz kurz zusammenzufassen, es ging darum, dass ich noch stille und trotzdem ein Medikament für eine sehr ausgeprägte allergische Reaktion benötigte. Man war auch wirklich sehr bemüht, etwas Passendes zu finden, bis ich sagte, meine Tochter sei 17 Monate alt. 

Die darauf folgende Reaktion einer Ärztin nötigt mich dazu, diesen Artikel schnellstmöglich zu verfassen. Die Ärztin (!) lachte plötzlich lautstark los, sie plusterte nahezu und äusserte im selben Atemzug" "Na dann wird es ja ohnehin Zeit für das Abstillen. Wie können Sie sich das nur antun?! 17 Monate...." ...... Sie führte fort: "Die WHO empfiehlt doch inzwischen nur noch 4 Monate zu stillen. Hätte ich das damals bei meinem heute 9-jährigen Sohn gewusst, hätte ich mich sicherlich nicht 6 lange Monate gequält."

Puuuuh. Tief durchatmen, Julia. Du befindest dich gesundheitlich gerade in einer echt beschissenen Situation. Es wäre vielleicht nicht der ideale Zeitpunkt, mit einer Ärztin verbal (wenn auch durch Argumente überlegen) zu kämpfen. Aufgrund meines gesundheitlichen Zustands in diesem Moment hielt sich meine Wut tatsächlich selbst innerlich in Grenzen. Ich hatte gerade einfach andere Sorgen. Wenn ich jetzt an die Situation denke, könnte ich ehrlicherweise platzen. ;-)

Bis zum Ende meiner Behandlung liess ich es mir natürlich trotzdem nicht nehmen, sie über die tatsächlichen Empfehlungen der WHO (das ist übrigens die Weltgesundheitsorganisation) aufzuklären. Diese empfiehlt natürlich 6-monatiges Vollstillen. Anschliessend wird empfohlen, mindestens (!) bis zum zweiten Geburtstag nach Bedarf weiter zu stillen. Ich kann es mir irgendwie auch nicht erklären, wie es dazu kommen konnte, aber am Ende unseres dann doch noch ausführlichen Gesprächs, fand ich die Dame irgendwie sogar tatsächlich richtig nett. Ich sagte ja, ich bin tolerant. ;-) 

Liebe Mamas, diese Ärztin ist ein absolutes Paradebeispiel dafür, wie unwissend man sich durch unsere Welt bewegen kann. Abgesehen von der inakzeptablen Reaktion ihrerseits, die man wohl als fehlende Empathie bezeichnen könnte. Zumindest dann, wenn man es nett ausdrücken möchte.

Um nun aber irgendwann den Kern des Apfels zu erreichen: 

Mädels, eure Kinder, eure Wege! 

Wenn ihr für euch entschiedet, euer Baby über den ersten Geburtstag hinaus zu stillen, dann tut ihr das! Und nicht einfach nur still und leise, ich möchte euch darin bestärken, auch voll und ganz dahinter zu stehen! Ihr dürft auch ein 1 1/2 jähriges Kind diskret stillen , wo und wann ihr wollt!

Hier bei uns in Deutschland gilt man als Stillmama eines 17 Monate alten Kleinkindes schon als Langzeitstillende. Ich sehe das nicht so. Was sind denn 17 Monate auf ein ganzes Leben gesehen? Und wie jung sind 17 Monate? Langzeitstillen bedeutet für mich persönlich, wenn man über den 3. Geburstag hinaus stillt. Ist für mich persönlich undenkbar, kann ich bei anderen aber ganz wunderbar akzeptieren. Abgesehen davon sollte man auch da niemals nie sagen.

Egal, wie ihr euch entscheidet bzw. wie ihr im besten Fall euer Baby entscheiden lasst:

Es ist für euch und euren Nachwuchs der bessere Weg, denn es ist EUER Weg! Sollte es länger sein, als vielleicht gedanklich geplant (Ich selbst hätte vor einiger Zeit nie gedacht, dass ich "so lange" stille) und ihr fühlt euch genötigt, auf empörte Unwissende zu reagieren: 

Wie aus einem Wasserfall sollten sie aus euch heraussprudeln. Die ausreichend vorhandenen Argumente, die ihr eurem lächelnden Gegenüber aufzählen könnt.

Ein gestilltes Baby ist besser geschützt vor chronischen Krankheiten, vor Adipositas im Kindesalter und vor grundsätzlichen Infektionen. Gestillte Babys haben zudem ein geringeres Risiko später an einer Herz-Kreislauferkrankung zu erleiden. Die in der Muttermilch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Entwicklung des Gehirns. 
Ferner ist der Magen-Darm-Trakt besser geschützt, auch haben gestillte Kinder später weniger Probleme mit Infektionen am Mittelohr. Das Risiko für einen Herzinfarkt ist geringer, ebenso das Risiko für den plötzlichen Kindestod. Die Muttermilch unterstützt auch nach Vollendung des ersten Lebensjahr die Arbeit des Immunsystems des Kindes. Im zweiten Lebensjahr weist sie sogar eine höhere Konzentration an bestimmten Antikörpern und Enzymen auf. Kinder, die länger gestillt werden, sind Studien zufolge seltener krank und benötigen seltener eine Antibiotika-Behandlung. Muttermilch ist während einer Erkrankung des Kindes besonders wichtig, wenn das Kind das Essen verweigert, nicht aber die Brust, Stillen schützt in diesen Phasen vor einer Austrocknung und bietet die notwendigen Nährstoffe für die Genesung.

Diese Liste ist vermutlich endlos fortzuführen. Ein Screenshot für einen passenden Moment ist erwünscht. ;-) 

Langzeitstillen bringt keine Nachtteile mit sich, dafür leider eine Menge Vorurteile. 

Dabei ist doch unbedingt erwähnenswert, wie viel Nähe und Geborgenheit der Nachwuchs durch das Stillen erfährt. Ganz egal, was viele denken, seid euch sicher, FALSCH macht ihr hiermit sicher nichts. 

Ich wünsche mir an dieser Stelle eine grosse Portion Toleranz für uns Mütter, die ihrem Baby weiterhin diese Art von Nähe geben, auch über den ersten Geburtstag hinaus. Es ist einfach erschreckend, dass es teilweise als anstössig beschrieben wird, abgesehen davon, dass man Langzeitstillenden nachsagt, sie können keine intakte Liebesbeziehung zu ihrem Partner führen. Oftmals sind es jedoch die Grossfamilien, selten die Einzelkinder, die länger gestillt werden. So ganz geht die Rechnung dann also irgendwie nicht auf. ;-) Denn auch der Papa sieht, wie wohl sich Mama und Kind damit fühlen. Auch der Papa sieht, dass (in unserem Fall) das Kleinkind die Muttermilch noch einfordert. Warum also sollte man es verwehren? Es gibt keinen Grund dafür. 

Frauen, die länger als 12 Monate stillen, wird oft nachgesagt, sie können nicht loslassen. Ich kann sagen, ich von meiner Seite aus könnte sofort mit dem Stillen aufhören. Solange die Kleine es aber noch geniesst, gebe ich es ihr. Dabei ist es mir egal, ob ich damit einer Minderheit angehöre. Und ich schreibe bewusst KLEINE, ich mein, wir sprechen hier von einem 17 Monate altem KLEINkind? Ja, sie kann laufen und ja, sie kann auch alles essen. Aber ansonsten? Sie sind doch noch so klein, dass sie 24 Stunden komplett auf uns angewiesen sind. Warum in aller Welt ist es so unnormal, ihnen noch Muttermilch zu geben?




Wer uns bei Instagram folgt, wird wissen, dass ich bereits einen Abstillversuch unternommen habe und relativ schnell kläglich gescheitert bin. Vielleicht war ich zu diesem Zeitpunkt selbst ein Stück weit gelenkt von der Gesellschaft, ich weiss es nicht. Aber als ich merkte, es ist noch nicht an der Zeit, habe ich mit einem guten Gefühl sofort nachgegeben. 

Insbesondere in unseren Urlauben war ich zunehmend froh darüber, noch immer zu stillen.
Es hat uns allen vieles erleichtert.


____________________



Liebe Mamas, wir alle haben eines gemeinsam. Wir wollen für uns und unsere Kinder nur das Beste. Das Beste bedeutet nicht für jeden das Gleiche und das ist auch gut so. Aber können wir unsere Kinder bitte toleranter erziehen, als viele von uns es heute sind?

Es wäre mir eine grosse Ehre, wenn sich nach diesem Artikel wenigstens EINE Mama weniger schlecht fühlt, weil sie ihr Kind über den ersten Geburtstag hinaus stillt. Traurig genug, dass es überhaupt viele Mütter gibt, denen dies tatsächlich unangenehm ist. 

Ja, wir sind hierzulande leider eine Minderheit. Na und? Wer sagt, dass wir nicht der bessere Teil sind? Diese Frage darf jeder für sich selbst beantworten, ohne die Antwort laut zu sagen. Auch das Schweigen gehört zur Toleranz. Ich kann schliesslich etwas tolerieren und zugleich gut finden, etwas anderes aber noch besser finden, oder?

Lasst euch, liebe Langstillende, nicht kleinmachen und vertraut euch und eurem Kind, welches in eurem Körper herangewachsen ist. 

Sehr schwer vorstellbar, dass aus einem Menschen, der in den ersten Lebensjahren unglaublich viel Liebe und Nähe erhalten hat, mal ein bösartiger Mensch wird. 

Intoleranz raubt wertvolle Lebensenergie, das ist es nicht wert. Weder für den einen noch für den anderen. Seid offener, seid selbstbewusst und macht das, was ihr für richtig haltet, ohne den anderen dabei zu bewerten oder gar zu verletzen.

Ich wünsche nun allen Mamas einen schönen Mittwochabend und hoffe, dieser Artikel wird nicht nur weitergehend verbreitet, sondern bewegt in dem einem oder anderen etwas. 

Liebe Grüsse
eure Zweifachmama Julia

Sonntag, 26. Juni 2016

Hörst du noch den Motor oder radelst du schon?

Hallo ihr Lieben,


heute werden wir mal wieder amerikanisch, allerdings geht es dieses Mal leider nicht um Urlaub. Dafür aber für Tage, die wie Urlaub erscheinen können. Ich schreibe von erfrischenden Sommertagen bei 22 Grad im Schatten und einem Sonne-/Wolkenmix. Das perfekte Wetter für eine eine Fahrradtour mit der ganzen Familie. 

Ich muss gestehen, bis mir der Weihnachtsmann im letzten Jahr endlich ein Fahrrad brachte, war ich nicht mal im Besitz eines Zweirades. Heute ärgere ich mich schon fast ein wenig, dass hier nicht früher ein Fahrrad für die Mama eingezogen ist.  

Auf jeden Fall kam Anfang des Jahres die Frage auf, wie wir das Babymädchen zukünftig transportieren werden, wenn wir mal radeln wollen. Der Papa sprach sich ganz klar für einen Anhänger aus, so dass wir uns vornahmen, spätestens im Frühjahr einen Anhänger zu kaufen. Wie das dann immer ist, kam der Frühling schneller als erwartet und das Thema Anhänger geriet ungewollt in Vergessenheit. 

Bis ich irgendwann dann eine E-Mail erhielt, in der mir der Fahrradanhänger von BURLEY kurz vorgestellt und zum Test angeboten wurde. Natürlich sagten wir direkt zu. 

Seit einigen Wochen sind wir also stolze Besitzer dieses stylischen Burley-Anhängers:




Wir haben uns natürlich für einen schmalen Einsitzer entschieden.

Inzwischen haben wir einige Runden gedreht und ich kann direkt vorweg nehmen, dass ich zwar keinen Vergleich habe, dass mir aber dennoch kein einziger Punkt einfallen würde, den ich zu verbessern wüsste. Der Burley ist für seinen Zweck in unseren Augen einfach perfekt!

Der Anhänger überzeugt in erster Linie durch seine Optik und unverwechselbar gute Qualität. Man sieht ihm direkt an, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt. 

Er ist so unglaublich leicht, dass wir ihn direkt an MEIN Fahrrad montierten und er auch dauerhaft ausschliesslich dort bleiben wird. Einfach aus dem Grund, weil wir so auch mal schnell ohne den Papa los radeln können. 







Der Sitzplatz im Anhänger ist total komforatabel und ausreichend gepolstert. Die verstellbare, flexible Rückenlehne lässt auch mal einen schlafenden Gast zu. :-) Haben wir schon getestet und es hinten extra weich gepolstert. :-))

Im hinteren Bereich des Anhängers befindet sich sozusagen ein kleiner "Kofferraum".  Wobei klein eigentlich die falsche Beschreibung ist, er ist recht geräumig, so dass man wirklich alles für einen Ausflug (an den See zB.) locker verstaut bekommt.

Es gibt einige verschiedene Zubehörteile. Wir haben u.a. zwei kleine Vorderräder ausgewählt, mir denen man aus dem Anhänger ganz schnell einen "Buggy" zaubern kann. So kann man ihn auch mal schnell mit der verstellbaren Schiebestange durch den Supermarkt oder Bio-Laden ;-) schieben. 

Ich persönlich würde hier aber eher das dritte Jogger-Rad empfehlen, einfach weil es besser aussieht. ;-) Damit lässt es sich ganz bestimmt genauso gut schieben. 




Alles, was man an dem Anhänger bedienen muss, um ihn ggf. vom Fahrrad abzukoppeln o.Ä. ist wirklich kinderleicht und auch für uns Frauen ausführbar. ;-) 

Auf dem nachfolgenden Foto seht ihr übrigens, was ich (noch) für ein schlechtes Vorbild bin, denn ich habe noch nicht mal einen Fahrradhelm. Dies soll sich allerdings tatsächlich schnellstmöglich ändern. 




Das Babymädchen hat, wie ihr wisst, ihren knallroten Helm und soll ich euch was sagen? Sie liebt ihren Fahrradhelm und wie sie ihn liebt! Wenn sie DEN sieht, MUSS er aufgesetzt und - ganz wichtig - verschlossen werden! :-) Erst dann ist sie zufrieden und läuft breit grinsend los.

Wenn das Babymädchen den Anhänger sieht, möchte sie inzwischen tatsächlich auch direkt hinein. Anfangs, also beim ersten Mal, musste sie sich erstmal daran gewöhnen. Jetzt gefällt es ihr, zwar nicht stundenlang, aber mit Pausen lassen sich durchaus schöne Strecken fahren. :-) 

Bei diesem Foto ist mir übrigens aufgefallen, dass Sattel und Lenker noch nicht ideal auf meine Grösse eingestellt sind. ;-) Aber meine mit Weichzeichner bearbeiteten, aalglatten Beine, möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten, ist ja logisch. 




Also, ihr lieben Mamas und Papas, wenn ihr auf der Suche nach DEM super Fahrradanhänger seid, mit dem Burley läuft`s! Versprochen!


Liebe Grüsse
Julia 


*** Werbung ***


Montag, 13. Juni 2016

Lillydoo - Der grosse Windeltest mit bestmöglichem Ausgang!

Hallo liebe Mamas und Papas und natürlich auch ein HALLO an alle andere Leser!

Das Babymädchen ist nun gute 15 Monate alt und soll ich euch sagen, dass wir bereits drei Windelmarken durchhaben? :-/ Wer uns aufmerksam bei Instagram folgt, wird sich erinnern. Von der wohl bekanntesten Windelmarke, ich möchte ihr ungern unverdiente Aufmerksamkeit schenken, waren wir sofort enttäuscht. Abgesehen vom fürchterlichen Geruch, hat das Babymädchen direkt mit kleinen Pickelchen an ihrem Babypo reagiert. Danach nutzten wir - wie auch damals bei der großen Schwester - Windeln aus dem Discounter beginnend mit A. Grundsätzlich waren sie ok, nur leider hielten sie nicht immer fest, was sie festhalten sollen, so dass der ein oder andere Body direkt entsorgt wurde und das Babymädchen ungeplant in der Wanne landete. Zu guter Letzt landeten wir bei Windeln aus der Drogerie mit der roten Schrift. ;-) Monatelang ging alles gut und wir waren zufrieden. Doch in den letzten Wochen kam es vermehrt dazu, dass sich in der benutzten Windel solch undefinierbare Kristalle bildeten, die sich nur mühselig von der Haut abwischen ließen. Kennt ihr das?

Ich weiss natürlich um das Thema Stoffwindeln, bin aber ehrlich gesagt immer froh gewesen, drum herum zu kommen. Aus dem ganz einfachen Grund, dass meine Wäscheberge mit einem Welpen, 2 Kindern und einem sehr sportbegeisterten Papa definitiv gross genug sind. Egoistische, aber aufrichtige Argumente, die für MICH ganz persönlich bis heute dagegen sprechen.

Nun kam es wie gerufen, als uns ein grosses Paket LILLYDOO-Windeln (klick!) angeboten wurden. 




Wir mussten nicht lange überlegen und freuten uns natürlich auf diesen Test, nicht zuletzt da Lillydoo online ziemlich viel versprach.

Die hierbei wichtigsten Punkte sind wohl Folgende:

Lillydoo-Windeln sind komplett frei von jeglichen Lotionen und Parfümen. Sie sind ausserdem nachhaltig und absolut tauglich für jede noch so empfindliche Babyhaut. Zudem sind sie vegan und frei von hormonaktiven Substanzen. 





Wir nutzen sie nun seit einigen Wochen und was soll ich sagen? 

Wir haben endlich DIE Windelmarke für uns gefunden!! :-) 

 Ab sofort kommt nur noch Lillydoo um den kleinen Speckpo und nichts anderes. 
Einen kleinen, zunächst abschreckenden Haken, haben sie allerdings. Sie riechen! ABER nur wenn sie frisch ausgepackt sind. Legt man die Windeln ausgepackt in den Schrank ist der Geruch am nächsten Tag komplett verschwunden. 

Ich meine, machen wir uns nichts vor, eine Windel muss nicht zwingend todschick sein. Aber wenn sie einfach auch noch eine nette Optik mitbringt, why not. Uns Frauen kann man damit doch nie schaden. ;-) Es gibt sie übrigens in drei unterschiedlichen Designs, allesamt niedlich anzuschauen. 

Wir haben uns für die süssen Pusteblumen entschieden:






Für unsere Kleinste nutzen wir übrigens die Grösse 4+. Bislang ging noch nicht einmal etwas daneben. Egal, wie lang die Nacht war, Lillydoo enttäuschte nicht. Die Windeln sind übrigens neben all den anderen überzeugenden Punkten unglaublich weich und haben die für uns ideale Passform.

Wer sich nun fragt, wo er die Windeln herbekommt, der wird staunen. Denn das ist das Obercoolste überhaupt! Die Windeln könnt ihr online bestellen und euch im Abo monatlich nach Hause liefern lassen. Es spielt also ab sofort keine Rolle mehr, wie klein oder gross der Korb unter eurem Kinderwagen ist, ihr braucht die Riesenpakete nicht mehr nach Hause zu schleppen! ;-)

Neugierig geworden? Lasst euch doch (HIER KLICKEN) auch ein kostenloses Testpaket schicken! Es beinhaltet zwar automatisch einen kündbaren (!) Übergang ins Windelabo, aber wer weiss, vielleicht braucht ihr es auch gar nicht kündigen!? ;-)

Wer von euch nutzt denn ebenfalls Lillydoo?




Uns haben sie auf jeden Fall ein nicht geringes Problem aus der Welt geschafft!


Bis ganz bald zunächst, 

liebe Grüsse 
eure Julia


***  WERBUNG ***

Donnerstag, 2. Juni 2016

Unvergesslicher Traumurlaub - Wie man Miami als vierköpfige Familie erleben kann.

Miami mit einem Vorschul- und Kleinkind im Gepäck. Was man neben Zeit und den finanziellen Möglichkeiten benötigt, ist erster Linie eines: 

Gelassenheit. :-)

Wenn diese vorhanden ist, kann gar nicht viel schief gehen. 

Ziemlich entspannt buchten wir im April spontan eine 2-wöchige Florida-Reise. Da wir 2014 Miami lieben gelernt haben, mussten wir einfach ein zweites Mal hin. In diesem Jahr allerdings zu viert anstatt zu dritt. Dieses zu diesem Zeitpunkt 14 Monate alte Energiebündel auf zwei Beinen sollte also zunächst einen fast zehnstündigen Flug überstehen. Geht das überhaupt ohne die Nerven zu verlieren, ohne ergraute Haare im Nachhinein? Klaro! ;-) Alles halb so wild. Je tiefer ihr währenddessen ab und an mal durchatmet, umso leichter wird es. :-) 

Für die Kinder hatten wir zwei "Trunki-Koffer" von Knorrtoys mit im Flugzeug. Einer war mit Essen und Trinken gefüllt, der andere mit etwas Spielzeug und Unterhaltungsmedien in Form zweier iPads. ;-) Ja ja, da darf man jetzt meinetwegen die Augen verdrehen, aber die Teletubbies im bewegten Bild haben uns tatsächlich die ein oder andere entspannte Minute im Flieger verschafft. Kann ich nur jedem empfehlen, der nicht gleich Panik vor einem kompletten Totalausfall i.S. Intelligenzentwicklung seines Kindes bekommt. Unsere 6-jährige scheint geistig auch ganz gut gelungen, obwohl sie Ausschnitte in diesem Alter auch schon mal sehen durfte. 

Da wären wir also schon wieder beim Thema Gelassenheit.

Die benötigt ihr auch, wenn das Kind vielleicht mal einen kurzen Wutanfall bekommt und sich steif macht, weil es vielleicht wegen der "Essensausgabe" gerade nicht vom Gang aus andere Fluggäste belästigen kann. Immer ruhig bleiben, vergeht in der Regel genauso schnell, wie er gekommen ist. 

Ich empfand unseren Hinflug als ziemlich entspannt. Wir hatten das Glück, 4 Sitzplätze zu haben, obwohl wir nur 3 gebucht hatten. Der Mix zwischen einem weiteren Kleinkind vor uns und der damit verbundenem gegenseitigen Bespaßung, ein paar Frucht-Quetschies, Keksen, einem kleinen Holzstapel-Turm (der ist echt immer noch der Hit hier!), ein paar Spaziergängen im Gang, zwei kleinen Schläfchen auf Mamas Schoß und ein paar Fingerspielen, waren die knapp 10 Stunden (tagsüber) wirklich absolut erträglich. 
Getränke waren in Verbindung mit den Kindern übrigens kein Problem. Wir durften einiges mit durch die Sicherheitskontrollen nehmen.
Für die 6-Jährige war der Flug total umspektakulär. Sie ist nun allerdings auch schon sehr oft geflogen und auch die Strecke nach Miami war ja kein Neuland für sie.

Ich hatte da anfangs eher (unbegründete) Bedenken bezüglich des Babymädchens.
Start und Landung kannten wir ja bereits aus dem ersten Babyjahr, da ich noch stille, gestaltete sich auch das recht unproblematisch.

Der Rückflug hingegen - ein Nachtflug - war gefühlt wesentlich anstrengender, da sie nur 2 Stunden schlief und es fast durchgehend recht dunkel im Flieger war. Aber nun gut, haben wir auch überlebt. Dieser dauerte übrigens nur 8 Stunden und 10 Minuten.  

Jetzt habe ich schon einen unglaublich langen Roman nur über die Anreise verfasst. Ich sollte zum Wesentlichen kommen.




Wir waren Ende April/Anfang Mai dort, hatten immer zwischen 28 und 31 Grad Celsius und nur den letzten Abend und am Abreisetag Regen und Gewitter. Wenn es dort dann regnet, dann aber richtig.

In jedem Fall war das Klima es am Wasser absolut perfekt. Im Landesinnere, in den Everglades zB, war es schon nahezu unerträglich heiss. Dort wehte kein Lüftchen, so dass unser Everglades-Ausflug auch relativ schnell endete. Der Everglades-Nationalpark ist allerdings wirklich ein MUSS, falls ihr mal auf der Ecke seid. ;-) Überhaupt bietet Florida eine ganz vielfältige Tierwelt und alles in der freien Natur. Für unser Vorschulmädchen war es ein absolutes Highlight riesige Schildkröten und Alligatoren in der Natur zu erleben. Von den im Meer schwimmenden Delfinen ganz zu schweigen. Hierzu später mehr.





Miami bietet dem Urlauber einfach so viel, wie es eine andere Stadt kaum kann. Die Stadt an sich ist so so so aufregend, es gibt so viel zu sehen. Die Skyline beispielsweise ist schon tagsüber wirklich der Wahnsinn, aber mit Einbruch der Dunkelheit schafft sie es, den Wahnsinn optisch zu überbieten.
Man bekommt einfach von allem etwas. 
Atemberaubende Traumstrände, eine faszinierende Stadt, unzählige Shoppingmöglichkeiten zu guten Preisen, den Everglades Nationalpark usw..... Auch all die Luxusvillen auf den verschiedensten Inseln, natürlich allesamt direkt am Wasser, sind einfach ein Hingucker. 

* * * * *

Unserem Instagram-Account folgen mittlerweile schon mehr als 35.000 Menschlein. Euch haben wir jeden Tag ein Stückchen Miami-Luft schnuppern lassen, so dass wir bei Instagram ein richtig tolles Fotoalbum zusammengestellt haben. Die obige Collage ist eine kleiner Ausschnitt der dort hochgeladenen Fotos. In dieser Zeit haben sich ziemlich viele Fragen bei euch angesammelt, von denen ich heute endlich einige beantworten möchte. 




Beginnen wir mit folgender Frage:

1. Wie genau habt ihr euren Urlaub gebucht? 

Bei solch einem Tripp sollte die erste Devise immer wie folgt lauten: "Alles separat ONLINE buchen!" Das ist in jedem Fall die günstigste Variante. Wir haben also als erstes die Flüge gebucht. In unserem Fall von Hamburg nach Düsseldorf und von dort direkt nach Miami. 
Nachdem wir das getan hatten, kümmerten wir uns um unsere Unterkunft und anschliessend buchten wir online bereits einen Mietwagen, den wir dann am Flughafen abholen konnten. (Hier bitte unbedingt das Kleingedruckte lesen und ganz genau aufpassen. Am Flughafen möchten die Vermieter immer noch mal Gebühren berechnen für dieses und jenes, in der Regel ist das aber alles durch die Agentur abgedeckt, bei der man gebucht hat. Also unbedingt Augen auf halten, damit ihr nicht unnötig draufzahlt!)

2. Welche grösseren Dinge wie Buggy etc. habt ihr für die Kinder mitgenommen?

Eigentlich so ziemlich alles und das komplett ohne Übergepäck zu bezahlen. Wir hatten Folgendes bei:

Unseren Mountain-Buggy verpackt in einer extra Flugtasche (geiles Teil!), unsere Autositze für beide Kinder (sind schweineteuer im Verleih und der Zustand ist oftmals mieserabel) und ein Reisebett (hätten wir uns auch sparen können, haben wir gar nicht erst aufgebaut :-))). Das Babymädchen durfte ohnehin auch einen komplettem Koffer aufgeben, so dass wir vier Koffer hatten. Wir haben natürlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, klar. ;-) Als Handgepäck hatten wir die 2 Trunkie-Koffer, Wickeltasche, Kameratasche, Rucksack und Umhängetasche. Es muss ein unglaublich herrliches Bild gewesen sein, nachdem wir in Miami mit beiden Kindern und all dem Kram zum Mietwagen gingen. Schrieb ich gingen? Ich meinte eher, wie uns qualvoll dorthin schleppten. ;-) Ach was, Quatsch. Das ging schon alles. Ein Kofferkuli kostet am Flughafen in Miami übrigens 5 Dollar, keine Leihgebühr, Kosten! Das wir mit einem nicht hinkamen, brauche ich nicht zur erwähnen, oder? :-)))

3. Wo habt ihr gewohnt? Und warum habt ihr euch dafür entschieden?

Wir haben uns bewusst für ein Apartment entschieden. In diesem Fall direkt in Miami Beach. Wir konnten fussläufig den (hammermässigen) Strand erreichen. Wir hatten also quasi eine sehr grosszügige 1-Zimmer-Wohnung mit zwei schicken Doppelbetten und im hinteren Bereich einer kleinen Küche und einen Esstisch. Zwischen diesen Bereichen ging eine Tür ab, die zu einem kleinen Ankleidezimmer (das war Gold wert) und dem Badezimmer führte. Das Zimmer war leider ganz schön dunkel, aber wir waren tagsüber eigentlich so gut wie nie dort. 
Miami Beach und Parkplatz, das ist so eine sich beißende Kombi, aber irgendwie ging auch das immer. Da waren wir vermutlich etwas mit Glück gesegnet. Je näher man am Wasser wohnt, umso kritischer wird es natürlich. 

4. Was muss man in Miami unbedingt gesehen haben?

Die Frage ist wirklich gemein, weil man vermutlich eine Endlos-Liste schreiben könnte. Selbst wir haben nun nach zwei Urlauben noch lange nicht alles erkunden und sehen können. Viele fragen ja immer, warum wir keine Rundreise in Florida gemacht haben.. Erstens empfinde ich das als Stress mit den Mädels (ständig packen, immer wieder anreisen etc) und zweitens gibt es wirklich genug zu tun dort. 

Ehrlich gesagt, weiß ich gerade gar nicht, wo ich anfangen soll. Fangen wir mal mit den Stränden an.







Die Strände in Florida/Miami sind so vielfältig, wie vermutlich nur selten irgendwo anders. Oftmals sind sie nicht wirklich für (kleine) Kinder geeignet, weil der Wellengang stark ist oder es ziemlich schnell tief hineingeht. 

Hier meine Top 3 Miami-Strand-Tipps für Kinder:

Platz 1: Unangefochten, dieser Platz 1, das kann ich euch sagen! Ihr haltet euch beim Befahren von Miami Beach so weit rechts wie es geht. Ihr fahrt dann nämlich zum südlichsten Zipfel von Miami Beach, dem South Point Park. Dort findet ihr nicht nur einen unglaublich schönen Spielplatz, sondern auch mega tolle Spaßduschen, die ihr unbedingt erleben müsst. Auch der Ausblick von dort oben (ihr werdet dann sehen, was ich meine) ist gigantisch. Der Strand am südlichsten Punkt ist traumhaft! Man kann sehr weit reingehen, der Sand ist perfekt, die Wasserfarbe wie gemalt!! Ich könnte mich schon wieder direkt dorthin beamen.

Platz 2 der kinderfreundlichsten Strände: Virginia Key!

OH. MEIN. GOTT. Diese scheinbar unberührte und teilweise wirklich menschenleere Insel ist einfach unbeschreiblich! Ihr müsst eine kleine Gebühr zum Befahren der einzelnen Parks zahlen. Am besten ihr startet in dem Park, zu dem der Bike Park gehört, parkt dort ziemlich weit vorne rechts ab. Dann lauft ihr zum Meer und dürft träumen! Es ist so unglaublich paradiesisch! Hach.... Von dort aus geht ihr immer rechts Richtung Historic Virginia Park. Die kleinen bunten leerstehenden Hütten, die Spielplätze, das Wasser, die Muscheln, die Palmen, die Sandburg, die Tiere (!)... Man kann dem Gesamtpaket mit Worten nicht gerecht werden! 

Platz 3: Leuchtturmstrand auf Key Biscayne.

Geht unbedingt zum Leuchtturm und haltet euch dann rechts und lauft einfach am Meer entlang. Totaaal schön! Der Strand wiederum ist dann links vom Leuchtturm. Wirklich toll und perfekt für Kinder!

Allgemein als Tipp würde ich immer einen Supermarkt morgens anfahren. Es gibt dort recht preisgünstig zurechtgeschnittenes, frisches Obst und Gemüse. Das war jeden Tag ein Muss. Total klasse sind auch die kleinen Hähnchenbälle von der warmen Theke, die haben die Kinder geliebt! Also unbedingt Essen und Trinken mitnehmen! Es gibt an den meisten Stränden kaum etwas zu kaufen, insbesondere an den schönen, verlassenen Stränden. :-) Und am ersten Tag eine Kühltruhe (lasst ihr dann nach dem Urlaub da) und Kühlakkus kaufen, so haben wir das schon 2014 gemacht.

Gehört zwar nicht zu Miami, aber wenn ihr da seid, müsst ihr unbedingt die Fahrt nach Naples auf euch nehmen, direkt an den Golf von Mexico. Auf dem dortigen Pier konnten wir Pelikane und einige Delfine beobachten. Ein Erlebnis, dass man so schnell nicht vergisst. Auch der Strand war wunder, wunderschön dort!






4. Frage: Wie viel Geld gibt man als 4-köpfige Familie aus, wenn man 2 Wochen nach Miami fliegt?

Diese Frage lässt sich pauschal einfach nicht beantworten. Das kommt ja schon total auf den jeweiligen Urlaubsstil an. Wie gestaltet man die Verpflegung? Will man shoppen? (...man muss shoppen!), will man was sehen und ist bereit auch mal hohe Eintrittsgelder zu zahlen? Will man in Strandnähe schlafen oder ist man beret, auch etwas zu fahren? Bucht man spontan oder ein halbes Jahr vorher? Die Frage ist so wirklich nicht zu beantworten. Man gibt schon noch mal eine Menge Geld vor Ort aus, das muss man schon einplanen. Aber so oder so kann ich euch sagen, dass es sich lohnt, mal ein oder auch zwei Jahresurlaube wegzulassen und stattdessen das Geld für einen länger geplanten Florida-Aufenthalt zu sparen.







Der Ocean Drive war natürlich auch beim zweiten Mal Miami ein absolutes Highlight. Kaum eine Strasse der Welt bietet solch vielfältige Unterhaltung wie diese. Ausserdem sollte man Miami Downtown ansehen, einfach mal durch zwischen all den Wolkenkratzer in der Stadt schlendern und sie auf sich wirken lassen. Es fährt auch eine kostenlose, kleine Bahn durch Miami, es lohnt sich, einfach mal im Kreis zu fahren, um dann beim ersten Ma mit offenem Mund an den Fensterscheiben zu kleben. ;-)








Zum Shoppen laden sämtliche Malls ein. Hier am besten online schauen, welche Geschäfte jeweils dort vorhanden sind. Manche Malls haben hauptsächlich Geschäfte wie Gucci und Louis Vuitton etc, also Dinge, die die Welt nicht braucht. :-P Was aber wirklich jeden Geschmack treffen sollte, ist nach wie vor das riesige Outlet-Center SAWGRASS MILES. Auch ein Muss für jede Frau. Na gut, auch für die Männer, wir benötigen schliesslich für solche Anlässe den vertrauensvollsten und besten Babysitter überhaupt.

Da fällt mir ein, dass nach wir nach unserer Tragehilfe gefragt wurden. Wir hatten die Ergo mit und haben sie hauptsächlich in den Malls benötigt, da das Babymädchen auf meinem oder Papas Rücken wunderbar Mittagsschlaf macht. Auch im Buggy, aber das funktioniert nur an der frischen Luft. :-) Für draussen war es in der Trage allerdings zu heiss, hier haben wir den Buggy genutzt.

Zudem war ich im Flugzeug dankbar für sie, da die Kleine oft darin eingeschlafen ist. Habe sie dann immer schlafend herausgenommen und auf meinen Schoß gelegt. Den Rückflug von Düsseldorf nach Hamburg hat das Babymädchen zB komplett in der Trage (in dem Fall vorne) verschlafen. ;-)




Zusammengefasst war es ein unvergesslicher Familien-Urlaub, dem wir nur jedem empfehlen können, ob mit oder ohne Kinder.

Ich könnte vermutlich ein kleines Buch über unsere Erlebnisse schreiben, aber das würde den heutigen Rahmen sprengen. Ich denke, die wichtigsten Fragen sind zunächst beantwortet und ihr habt einen kleinen Einblick in unsere herrliche gemeinsame Zeit in Florida bekommen. 

Wenn es euch nun auch nach Miami oder allg. in die USA zieht, nur Mut, es wird ein Abenteuer am anderen Ende der Welt! 

Nehmt euer Glück in die Hand und geniesst diesen bunten Planeten mit eurem Lieblingsmenschen!

Wenn ihr tatsächlich mal dort seid, schickt ihr mir bitte einen kleinen Gruss, der mich gedanklich dann noch einmal in diese wundervolle Zeit zurückversetzen lässt!




Ich hoffe ihr hattet viel Freude beim Lesen & Schauen und konntet für diesen Moment abschalten!

Da wir vor der Einschulung der grossen Schwester noch einmal verreisen werden, nehmen wir euch bestimmt schon ganz bald wieder mit... Wohin auch immer es uns dieses Mal ziehen wird...

Alles Liebe
eure Julia...

P.S.: Einen Artikel über unsere Miami-Reise vor zwei Jahren findet ihr HIER!

Donnerstag, 31. März 2016

Der und kein anderer.

Hallo ihr Lieben,


bei uns hat sich in den letzten Wochen wieder einiges getan. Das absolute Highlight hierbei ist wohl der Einzug unseres 5. Familienmitglieds auf vier Pfoten. Carlos, unser Labrador.Mix-Welpe. :-) Aber dazu ein anderes Mal mehr.

Heute möchte ich ein wenig über unseren Mountain Buggy erzählen. Vor längerer Zeit startete ich eine kleine Instagram-Umfrage zu dem immer wieder begehrten Thema BUGGY. 

Jeder hat hier ja so seine eigenen Ansprüche. Der eine mehr, der andere weniger und ich ganz viel, glaube ich. Viele werdenden Mamas investieren häufig unfassbar viel Geld in ihren Kinderwagen, nutzen diesen dann oftmals kein Jahr und kaufen sich dann für wenig Geld einen Buggy. Jeder, der nun aber ein älteres Kind hat, weiss eigentlich, dass man beim Buggy eigentlich viel mehr investieren sollte. In der Regel nutzt man ihn viel häufiger und natürlich über einen längeren Zeitraum. 
Das ist natürlich alles individuell und nicht jedem zuzuschreiben. 

Aber gerade, wo in der heutigen Zeit ja auch immer mehr getragen wird, bleibt der Kinderwagen ja doch eher mal zu Hause. Der Buggy kommt trotz Trage und Kleinkind mit. So ist es jedenfalls bei uns sehr häufig. 

Durch meinen damaligen Aufruf wurde ich jedenfalls auf die noch nicht allzu stark verbreitete Ma. Mountain Buggy aufmerksam. Nachdem wir uns anfangs einen "Stadtbuggy" der mittleren Preisklasse zulegten, merkten wir nach unserem Umzug, dass wir eine Alternative für Felder, Wiesen und Wälder brauchen. Es musste unbedingt etwas mit Lufträdern sein, so dass die Wahl sofort auf Mountain Buggy fiel. Als dann auch noch Carlos einzog, war dieser "Bedarf" grösser denn je.




Ich entschied mich ziemlich schnell für das Modell Urban Jungle Luxury Collection. Kurz nach dem Jahreswechsel trudelte er dann auch ein. Ein Traum von Buggy, ich kann euch sagen. Alles natürlich auch eine Frage des Geschmacks, klar, aber als ich ihn sah, war es direkt um mich geschehen. Der Buggy sieht einfach unglaublich gut aus! ;-) Er ist der für mich (!) am besten aussehende Buggy. 




Das noch viel Schönere an ihm ist, dass es nicht nur dabei bleibt. Der Buggy ist ein König unter seinesgleichen. Er ist mit einem Griff auseinander- und zusammengeklappt und lässt sich super klein machen. Dazu gibt es HIER auch ein Video.

Er schiebt sich so unfassbar leicht, dass ich ihn fast ausschliesslich einhändig schiebe. Egal, auf welchem Untergrund.

Was mir persönlich zudem sehr wichtig ist, man kann die Rückenlehne nahezu waagerecht verstellen. Die dafür vorgesehenen Schlaufen fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, ist für mich nun allerdings total normal geworden. Mountain Buggy.Besitzer werden wissen, was ich meine.






Da wir ihn nun schon 3 Monate nutzen, kann ich euch schon einige Fotos aus unserem Alltag mit ihm zeigen. Da wir Eltern ja auch sehr gross sind, wie ihr wisst, war auch das wieder - wie auch beim KiWa - ein wichtiger Punkt. Der Buggy ist definitiv für grosse Menschen nutzbar, ohne dass sie dabei komisch aussehen. Ihr erinnert euch vielleicht, an die von mir beschriebene Puppenwagen.Optik. ;-)





Der Mountain Buggy ist für uns ein treuer Begleiter für sämtliche Ausflüge. Wer Bedenken wegen der drei Räder hat, den kann ich beruhigen. Der Buggy ist genauso kippsicher wie unser Stadtbuggy auf 4 Rädern. Er ist so konstruiert, dass es wirklich kein Unterschied macht. Ich würde euch wirklich gerne zum Probeschieben einladen, aber das würde den Rahmen sprengen. ;-) 

Die Bremse hat der Buggy übrigens am höhenverstellbaren Schiebegriff. Dort findet man auch eine praktische Thermo-Flaschenhalterung. Was noch ganz wichtig zu erwähnen ist: Klappt man das Sonnenverdeck oder den Windschutz, wie auch immer ihr es nennen wollt, nach vorne, gibt es oben ein "Guckloch" für Mama und Papa. :-)) Haben leider auch nicht viele Buggys, halte ich persönlich aber für unabkömmlich.

Auf der HP von Mountain Buggy findet ihr eine Liste mit Fachgeschäften in Deutschland. Ausserdem findet ihr dort alle technischen Details und Daten, damit wollte ich euch jetzt nicht langweilen. Es sollte wirklich mehr ein authentischer Kurz-Erfahrungsbericht sein. Dafür ist er allerdings schon wieder recht lang geworden. Wenn man erstmal wieder an der Tastatur sitzt, läufst auch ... :-)




Es gibt übrigens eignes an Zubehör. Wir haben uns zb. für die Tasche für Flugreisen entschieden, für den Sonnenschirm, die passende Wickeltasche und für den schwarzen Fusssack. 

Wie man auf dem unteren Bild sehen kann, verfügt der Buggy auch über einen ausreichend grossen Korb.




Zusammenfassend sei gesagt, dass ich an dem Buggy absolut nichts Nennenswertes auszusetzen habe. Wer in der Stadt wohnt und nie aufs Land, in den Wald und ans Meer kommt, der braucht sich vielleicht nicht in solch eine - ja doch recht hohe - Investition stürzen. Aber gibt es wen, der nie an den aufgezählten Orten ist? Für alle anderen, Bauch, Herz und Kopf sagen definitiv JA zur Weiterempfehlung. 

Wer von euch hat denn auch einen Mountain Buggy? Erzählt doch mal, seid ihr auch so zufrieden? Insbesondere bei diesem Modell? Bin gespannt auf eure Erfahrungen. 

Liebe Grüsse und hoffentlich bis bald
eure Julia


- Werbung -

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Einzigartige Schnuller für einzigartige Minimenschlein

Ihr Lieben, einen schönen guten Abend!

Die Mamis, deren Babys/Kinder keinen Schnuller nehmen, ihr denkt jetzt, der Artikel wird für euch uninteressant! Pahh! 

Ganz und gar nicht!

Aber lasst uns erstmal von vorne anfangen.

Das Babymädchen nahm nicht von Anfang an einen Schnuller, da hielt sie sich ganz an ihre grosse Schwester. Ich glaube, sie war so etwa 2 Monate alt, da erwies es sich plötzlich als sinnvoll, ihr einen Schnuller zu geben. Allerdings musste ich hierfür mehrere Hersteller probieren und landete am Ende tatsächlich bei NUK. Hier wird also von Anfang an hauptsächlich an NUK genuckelt. ;-)




Lange genug kennt ihr mich, um zu wissen, wie sehr ich es liebe, schöne und einzigartige Dinge für die Kinder zu erwerben oder komplett selbst zu gestalten. In diesem Fall ist es eine Mischung aus beidem.  

Dank dem neuen Schnulleratelier von NUK habt ihr die Chance, eurem Schnuller eine ganz persönliche Note zu verleihen. 

Eigentlich ist das fast untertrieben, denn ihr könnt euren Schnuller wirklich komplett selbst gestalten. Und eines kann ich euch verraten, es macht wahnsinnig viel Spass!

Nach vielen Spielereien an einem Abend vor dem PC, hatte ich am Ende UNSEREN Schnulli kreiert. Vor einiger Zeit kam dann dieses selbst erstellte und wunderhübsche Exemplar bei uns an:




Er ist einfach total schön geworden. Und er passt total zu uns.

Man kann beim Kreieren zwischen Farben, Mustern und Bildern wählen, sogar Fotos kann man in seine Gestaltung mit einbeziehen und auf den Schnuller drucken lassen. Ihr könnt ihn beschriften, ihr könnt Bildchen kombinieren, ihr habt wirklich unzählige Möglichkeiten. Ausserdem gibt es natürlich auch unterschiedliche Größen.





Und warum ist das nun auch etwas für "Nicht-Schnullerkinder-Muddis"? Na weil ich mich zum Beispiel riesig über ein solches Geschenk zur Geburt oder auch zum 1. Geburtstag freuen würde. Und jeder kennt doch ein Schnullerkind, oder? :-) 

Ich finde, dass das wirklich ein ganz besonders süsse Geschenkidee ist!




Und weil wir uns gerade auf der Zielgeraden in Richtung Weihnachten befinden, habe ich natürlich auch etwas für euch mitgebracht! 

Ich darf einen Gutscheincode für einen Schnuller nach Wunsch an euch verlosen!! Yeah!!




Was ihr tun müsst, um teilzunehmen? Ihr solltet entweder einen FB-Account oder aber einen bei Instagram haben.  Dort hinterlasst ihr zum soeben geposteten Foto ganz einfach einen Kommentar! Ganz einfach also! :-) Wer bei beiden Kanälen online ist, hat die doppelte Chance. :-) 

Teilnehmen könnt ihr bis einschl. 15.12.2015! 

Die Gewinner werden von mir benachrichtigt (Kommentarfunktion Facebook oder PN + Verlinkung Instagram). 

Zu unserem Instagram-Account kommt ihr HIER und zu Facebook geht es HIER entlang!

Danke an NUK für diese super schöne Kooperation und das Bereitstellen des Gutscheins!

Liebe Grüsse
eure Julia

- Anzeige -